Eintopf, Gulasch, Bolognese – all das sind schmackhafte Gerichte, die aber längere Zeit auf dem Herd köcheln müssen. Bei einer guten Bolognese-Sauce können es schon mal drei bis vier Stunden werden. Schneller geht es nur mit dem Schnellkochtopf, der im Inneren einen erhöhten Druck verursacht und die Speisen deshalb deutlich schneller gart. Das spart letztlich nicht nur Zeit, sondern auch Energie. Trotzdem trauen sich noch immer viele nicht an einen Schnellkochtopf heran, weil sie Angst vor dem hohen Druck im Kessel haben. Doch bei modernen Modellen kann gar nichts mehr schiefgehen – testen Sie es aus! Wir haben die wichtigsten Informationen aus seriösen Tests für Sie im Überblick.
Schnellkochtöpfe – Das Wichtigste in Kürze
- Da der Deckel des Schnellkochtopfs nicht wie bei anderen Kochtöpfen locker aufsitzt, sondern fest arretiert wird und mit einer Dichtung luft- und wasserdicht abschließt, entsteht im Inneren ein hoher Druck, der Speisen bis zu dreimal schneller garen lässt.
- Mit einem Dampftopf lässt sich aber nicht nur die Kochzeit verkürzen, die Speisen werden auch schonender zubereitet, ähnlich wie bei einem Dampfgarer. Durch die kürzere Garzeit behalten sie mehr Vitamine und Nährstoffe und auch die Aromen werden nicht durch das Kochwasser ausgespült.
- Wer einen Schnellkochtopf testen will, der hat die Qual der Wahl zwischen vielen unterschiedlichen Herstellern und Modellen. Es gibt ihn in allen erdenklichen Größen, mit und ohne Zubehör. Seine Anschaffung aber lohnt sich, weil man auch noch viel Strom spart.
Inhaltsverzeichnis
So funktioniert der Schnellkochtopf

Wussten Sie, dass der weltweit erste Schnellkochtopf 1927 vom bekannten deutschen Hersteller Silit gebaut und auf den Markt gebracht wurde?
Warum Kochen im Schnellkochtopf gesünder ist
Der Zeitvorteil, den Sie beim Kochen mit dem Schnellkochtopf haben, wirkt sich auch auf die Inhaltsstoffe der Speisen aus. Diese sind deutlich gesünder, weil die Vitamine und Nährstoffe weitestgehend erhalten bleiben. Das wiederrum liegt wieder an der kürzeren Zubereitungsdauer. Aber auch daran, dass die Lebensmittel nicht über einen langen Zeitraum im Wasser gekocht werden, sondern kurz unter Druck im Wasserdampf garen. Nachgewiesen ist außerdem, dass Besitzer eines Schnellkochtopfs aufgrund der Zeitersparnis häufiger selbst kochen und weniger zu ungesunden Fertiggerichten greifen. Wer selbst kocht, lebt gesünder. Auch weil man sich häufiger Gerichte zutraut, die bei herkömmlicher Zubereitung einfach zu viel Arbeit machen und zu lange dauern. So wie Hülsenfrüchte zum Bespiel, die hierzulande noch immer unterschätzt werden. Bei Bohnen und Erbsen handelt es sich um ausgesprochen ballaststoffreiche Nahrungsmittel, die sehr kalorienarm sind und gleichzeitig einen hohen Sättigungsfaktor haben. Vom Geschmack ganz zu schweigen. Denn auch der bleibt im Schnellkochtopf erhalten. Wie bei den Nährstoffen bleiben die Aromen im Gargut und werden nicht durch das Kochwasser ausgelaugt und später einfach in den Ausguss gegossen. Jeder, der schon mal einen Schnellkochtopf getestet hat, wird Ihnen dies bestätigen.Dämpfen im Schnellkochtopf

Wichtig bei Schnellkochtopf-Tests
Der Kauf eines Schnellkochtopfs ist ein Kauf fürs Leben. Deshalben sollten Sie sich im Vorfeld gut informieren und gegebenenfalls einige Schnellkochtöpfe testen, am besten die aus unserem Sortiment. Immerhin ist die Anschaffung teurer, als ein normaler Topf. Wir geben Ihnen Tipps, worauf sie beim Einkauf achten sollten.Herdart
Ein Schnellkochtopf macht nur dann Sinn, wenn er auch tatsächlich benutzt werden kann. Wichtig ist das insbesondere dann, wenn Sie über ein modernes Induktionskochfeld verfügen. Das Kochgeschirr für Induktion muss aus einem ferromagnetischen Material bestehen, damit das Magnetfeld, das zum Erhitzen benötigt wird, aufgebaut werden kann. Ist der Schnellkochtopf nicht für Induktion geeignet, funktioniert er gar nicht oder nur unzureichend. Auf jeden Fall geht es dann weder schneller, noch lässt sich Energie einsparen.Fassungsvolumen

Reinigung
Knackpunkt bei der Reinigung des Schnellkochtopfs ist der Deckel, in dem die gesamte Mechanik sitzt. Das Dichtungsgummi lässt sich entnehmen und kann unter fließendem Wasser abgespült werden.Die Dichtung darf nicht in die Spülmaschine. Die Reinigungsmittel könnten es angreifen, wodurch es porös werden würde und nicht mehr dafür sorgen kann, dass der Deckel wirklich dicht schließt. Ein nicht dicht abschließender Deckel ist aufgrund des hohen Drucks im Topf ein Sicherheitsrisiko.
Preis
Den Schnellkochtopf kannte schon die Oma und er ist bis heute beliebt. Vor allem wird er angesichts des steigenden Gesundheitsbewusstseins immer beliebter. Entsprechend viele Modelle finden sich auf dem Markt. Kleine Töpfe gibt es schon für ab 30 Euro. Markenhersteller verlangen meist einen dreistelligen Preis. Die Preispanne ist also groß. Einfluss darauf haben nicht nur das Volumen und die Verarbeitungsqualität, sondern beispielsweise auch das mitgelieferte Zubehör. Wer beim Markenhersteller kauft und bereit ist etwas mehr zu investieren, der bekommt nicht nur eine längere Garantie von mitunter sogar zehn Jahren, sondern kann auch nach Jahrzehnten noch Ersatzteile nachbestellen. Relativ schnell verschleißen sicherlich die Gummidichtungen, die auch schon mal verloren gehen. Aber auch Ventile und Bediengriffe sind meist als Ersatzteil erhältlich. So hat man wirklich lebenslang Freude an seinem Topf. Denn der Edelstahl selbst ist für die Ewigkeit.Hersteller
Bei der Wahl des richtigen Schnellkochtopfs haben Sie die Qual der Wahl, denn die Anzahl der Hersteller ist groß. Umso wichtiger ist es, verschiedene Dampftöpfe zu testen um das perfekte Modell für die eigenen Ansprüche zu finden.Beliebte Schnellkochtöpfe | ||
AMC-Schnellkochtopf | Elo-Schnellkochtopf | Tefal-Schnellkochtopf |
Beem-Schnellkochtopf | Fissler-Schnellkochtopf | WMF-Schnellkochtopf |
Beka-Schnellkochtopf | Silit Sicomatic-Schnellkochtopf |