Der kleine, handliche Stabmixer gehört zu den beliebtesten Helfern in der gut sortierten Küche. Er nimmt wenig Platz weg und ist vielseitig einsetzbar. Außerdem ist er deutlich günstiger als eine große Küchenmaschine. Mit dem Zauberstab kann man Früchte zu einer schnellen Soße pürieren, Gemüse zu Babybrei verarbeiten, Suppen cremig aufschäumen, Mayonnaise emulgieren, einfache Smoothies herstellen, Milchshakes mixen und vieles mehr. Die Anwendungsmöglichkeiten erweitern sich signifikant, wenn es sich um ein zweiteiliges Multifunktionsgerät handelt, an das zum Beispiel ein Schneebesen oder ein Multi-Zerkleinerer angeschlossen werden kann. Wir sagen Ihnen, was Sie vor dem Kauf eines Stabmixers beachten sollten und wie Sie unseriöse Stabmixer Tests sofort identifizieren können.
8 der besten Stabmixer im Vergleich.
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1. Bosch MSM6700
2. Braun MQ 745 Multiquick
3. Bosch MSM6B150
4. ESGE Zauberstab G 200
5. Braun MQ 9005X
6. Kitchenaid 5KHB2571ESX
7. Braun MQ 9087X
8. Bosch MSM66110
Stabmixer – Das Wichtigste in Kürze
- Beim Stabmixer handelt es sich um ein langes, schmales Elektrogerät zum schnellen mixen, pürieren oder zerkleinern von eher weichen Lebensmitteln. Dafür besitzt er am unteren Ende zwei bis vier kleine, scharfe Klingen, die mit bis zu 20.000 Umdrehungen pro Minute rotieren. Bei sehr harten Lebensmitteln reicht das aber nicht mehr, hier sollte man besser zu einem Standmixer greifen.
- Neben den einteiligen Pürierstäben gibt es zweiteilige Geräte, an deren Motorblock sich auch andere Werkzeuge, wie zum Beispiel ein Schneebesen, anschließen lassen. Praktisch sind zudem Zauberstäbe, die kabellos sind, weil sie über einen integrierten Akku verfügen. Bei ihnen ist kein störendes Kabel mehr im Weg.
- Obwohl der Stabmixer ein sehr kompaktes Küchengerät ist, ist er in seiner Anwendung sehr vielseitig. Er passt in jede Schublade und ist nach dem Benutzen innerhalb von Sekunden unter fließendem Wasser gereinigt. Genau deshalb erfreut er sich großer Beliebtheit.
Inhaltsverzeichnis
Woher kommt der Stabmixer eigentlich?
Manchmal sind es die kleinen Dinge, die es zu großem Durchbruch schaffen. Die spezialisierten Geräte, die sich darauf konzentrieren, was sie können und nicht mit Zusatzfunktionen überfrachtet sind, die letztlich sowieso nur eine Minderheit nutzt. Geräte, die schlank in der Bauweise und schlank im Preis sind. Die jedem Unterstützung bieten und die sich jeder leisten kann. Eben so, wie der Stabmixer.
Roger Perrinjaquet hat nicht im Traum daran gedacht, dass seine Erfindung einmal ohne viel Tamtam den Küchenalltag revolutionieren würde. Sein Ziel war es, statt einer großen, schweren Küchenmaschine, einen tragbaren und dennoch elektrischen Mixer zu erfinden. Dem Erfinder war eine einfache Handhabung wichtig. Seinen Stabmixer braucht man nur an den Strom anschließen, in ein Gefäß mit den Zutaten halten und per Knopfdruck einschalten, so Perrinjaquet selbst. In wenigen Sekunden ist die Arbeit getan. Auch deshalb, weil der Stabmixer direkt in dem Gefäß mit den verarbeitenden Zutaten zur Anwendung kommt und diese nicht erst in Schüsseln und Schälchen umgegossen werden müssen.
Seinen „Appareil ménager portatif“ hat Perrinjaquet am 6. März 1950 um Punkt 20 Uhr in Lausanne zum Patent angemeldet. Drei Jahre später publizierte das Bundesamt für Geistiges Eigentum die Erfindung. Sein neues Küchengerät nannte er „bamix“, eine Kombination aus „battre et mixer“, also schlagen und mixen.
Roger Perrinjaquet hat den Stabmixer nie produziert, er verkaufte sein Patent 1954 an ein deutsches Unternehmen. ESGE war gerade mal ein Jahr zuvor in Neuffen gegründet worden und hatte mit Küchengeräten keine Erfahrung. Stattdessen wurden mit lediglich sieben Mitarbeitern Fahrradstützen, Sägen und kleine Elektromotoren hergestellt. Mit dem Stabmixer, der vom Produzenten als ESGE Zauberstab vermarktet wurde, gelang ihnen der Durchbruch.
Verschiedene Stabmixer-Arten
Stabmixer-Art | Kurzbeschreibung |
Einteiliger Stabmixer | Einfache Stabmixer sind einteilige Elektrogeräte, die über einen Kabelanschluss verfügen und am unteren Ende mehrere Klingen besitzen, die mit 10.000 bis 20.000 Umdrehungen pro Minute rotieren. Damit lassen sich in Windeseile weichgekochtes Gemüse und weiches Obst pürieren. Üblich sind zwei scharfe Messer, manche Geräte haben auch ein patentiertes Drei- oder sogar Vier-Klingen-System. Günstige Einsteigergeräte gibt es für gerade mal zehn Euro. Sie haben eine verhältnismäßig geringe Dreh- und Watt-Zahl. Billige Stabmixer bestehen meist vollständig aus Kunststoff. Wer etwas mehr Geld anlegt, bekommt ein robustes und schickes Gerät aus Edelstahl. Die Bedienung erfolgt immer über den Griff, so dass sich Stabmixer problemlos mit einer Hand steuern lassen. |
Zweiteiliger Stabmixer mit Wechselelementen | Bei zweiteiligen Stabmixern lässt sich der untere Teil mit den Mixmessern abnehmen und gegen Wechselelemente wie zum Beispiel einen Schneebesen zum Sahneschlage austauschen. Weiteres gängiges Zubehör der Multifunktionsgeräte sind Multi-Zerkleinerer, bei denen zwei größere Klingen in einem Becher rotieren. Damit lassen sich zum Beispiel Kräuter und Nüsse hacken sowie Dips und Brotaufstriche zubereiten. Vorteil der Multifunktionsgeräte ist, dass man nur einen Motorblock braucht und das Zubehör deshalb deutlich kleiner ausfällt. Im Gegensatz zum Einzelkauf der Geräte lässt sich also viel Geld und Platz sparen. |
Kabellose Stabmixer | Noch unkomplizierter in der Handhabung sind kabellose Stabmixer, die über einen integrierten Akku verfügen und deshalb unabhängig vom Stromnetz genutzt werden können. Man kann den Zauberstab also beispielsweise mit zum Herd nehmen, wo Steckdosen häufig Mangelware sind, und direkt im Topf eine Suppe pürieren. Zum Aufladen lassen sich die meisten Stabmixer in eine auf das Gerät angepasste Ladestation stellen. Meistens muss dazu der untere Teil abgenommen werden. Bei kabellosen Pürierstäben handelt es sich in aller Regel um Multifunktionsgeräte mit großem Zubehörumfang. |
Wichtig bei Stabmixer-Tests
Wer einen Stabmixer kaufen will, der sollte verschiedene Testergebnisse zu Rate ziehen, um das für seine Bedürfnisse passende Geräte zu erwerben. Innerhalb der verschiedenen Arten sind sich die Geräte grundsätzlich erst einmal sehr ähnlich, es gibt aber einige Details, die hochwertige von den weniger qualitativen Pürierstäben unterscheiden.
Leistung
Ein Stabmixer ist immer nur so gut, wie die Drehzahl, mit der die Messer angetrieben werden. Die Watt-Spanne zwischen den Geräten ist sehr groß. Eigenmarken der Discounter, die es auch schon mal für 8,99 Euro gibt, starten bei etwa 300 Watt. Was zum Emulgieren von Flüssigkeiten ausreichen sollte, führt spätestens beim Pürieren von faserlastigem Obst oder Gemüse zu Problemen, wie man es auch in vielen Stabmixer Tests beobachten kann. Einteilige Mittelklassegeräte bewegen sich meist zwischen 500 und 600 Watt. Zweiteilige Multifunktionsgeräte benötigen für das unterschiedliche Zubehör deutlich mehr Power. Gute Markengeräte bringen es auf 750 bis 800 Watt.
Was benötigt wie viel Watt?
- Ab 350 Watt: Sahneschalgen, Milchprodukte verrühren, Suppen pürieren und aufschäumen, Dips und Brotaufstriche mixen, Tomaten passieren, Smoothies zubereiten
- 400 – 700 Watt: Härteres Obst wie Äpfel und Ananas pürieren, Teigwaren zubereiten
- Ab 700 Watt: Kerne, Nüsse und Kokosstücke zerkleinern
Geschwindigkeitsregulierung
Bei jedem Stabmixer kann die Drehzahl der Klingen individuelle auf die zu verarbeitenden Zutaten angepasst werden. Manche Stabmixer verfügbar dafür über ein Stufensystem. In der Regel sind zwei bis fünf Stufen einstellbar. Günstigere Geräte haben weniger Stufen, als teurere. Eine optimale Anpassung an die Beschaffenheit der Zutaten ermöglicht die stufenlose Geschwindigkeitsregulierung, die von Zauberstäben einiger Markenhersteller unterstützt wird. Hilfreich ist auch eine Turbo-Taste zum Impuls-Mixen.
Material und Reinigung
Schöner sind sicherlich Stabmixer aus Edelstahl, allerdings sind diese Geräte auch deutlich teurer. Damit Edelstahl auf Dauer schön bleibt, bedarf es mehr Pflege als Kunststoff. Je nach dem, was man mit dem Zauberstab mixt und wie sehr es spritzt, können Spritzer von säurehaltiger Flüssigkeit (zum Beispiel Tomaten), das Edelstahl angreifen. Es wird zwar nicht beschädigt, allerdings bleiben unschöne, dunkle Flecken, wenn man das Gerät nicht unmittelbar nach dem Benutzen reinigt. Dafür ist Edelstahl prinzipiell robuster als Kunststoff. Wer auf farblich abgestimmte Küchengeräte Wert legt, die zum Rest der Kücheneinrichtung passen, der findet unter den Kunststoffgeräten eine bunte Farbenvielfalt.
Ein- oder zweiteilig?
Wem ein günstiger Preis wichtig ist, der wird sich mit einem einteiligen Stabmixer zufrieden geben müssen. Der reicht für die meisten Anwendungen in der Küche auch problemlos aus. Zweiteilige Mixer sind bequemer, vor allem wenn sich ihr Unterteil in der Spülmaschine reinigen lässt. Gerade der enge Bereich um die Messer ist von Hand nur mühsam sauber zu bekommen.
Fast alle zweiteiligen Stabmixer sind gleichzeitig Multifunktionsgeräte mit reichhaltigem Zubehör. Das lohnt sich für alle, die gern und häufig kochen, aber nur begrenzten Platz zur Verfügung haben. Die Sets beginnen preislich ab 50 Euro. Gute Multifunktionsgeräte von Markenherstellern kosten auch schon mal das Doppelte.
Kabel oder Akku?
Auch bei der Frage Kabel oder Akku spielt der Preis eine große Rolle. Akkubetriebene Geräte sind deutlich teuer, als kabelgebundene. Dafür macht das Kochen dank der Bewegungsfreiheit mit kabellosen Stabmixern noch mehr Spaß. Wer sich für ein solches Gerät entscheidet, sollte auf die Akku-Kapazität achten. Nachteil: Sie müssen immer vor dem Benutzen daran denken, dass das Gerät auch wirklich aufgeladen ist. Sonst müssen Sie Ihren Gäste eine ungemixte Suppe servieren. Einteilige Akku-Stabmixer gibt es bereits ab ca. 40 Euro. Auch hier sollte man sich nur Geräte aussuchen, die in einem guten Stabmixer Test überzeugen konnten.
Hersteller
Ob beim Discounter, im Fachgeschäft oder Internet – die Auswahl an Stabmixern ist enorm. Viele deutsche Markenhersteller haben sogar mehrere Modelle im Angebot, die sich meist in Leistung, Design und Zubehör unterscheiden.
Beliebte Stabmixer | ||
Bosch-Stabmixer | Kenwood-Stabmixer | Philips-Stabmixer |
Braun-Stabmixer | Kitchenaid-Stabmixer | Tristar-Stabmixer |
ESGE-Zauberstab | Lidl-Stabmixer | WMF-Stabmixer |
Stabmixer kaufen – Fazit
Kochen mit einem Stabmixer macht einfach Spaß. Das handliche Gerät ist schnell betriebsbereit und braucht nur wenige Sekunden um Zutaten zu mixen, zu pürieren oder zu zerkleinern. So schnell, wie es benutzt wurde, ist es unter fließendem Wasser auch wieder gereinigt und in der Schublade verschwunden. Wer mit dem einfachen Modell nicht auskommt, der erhält zweiteilige Geräte mit reichlich Zubehör und erweitertem Anwendungsgebiet.

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